Messprinzip
Messstrategien
Messstrategien
bei der topometrischen Messung.

Schnelle Einzelaufnahme - schnelle Erfassung eines Gesamtobjektes. Einfache oder komplexe Geometrie, auf die Strategie kommt es an.


Zur kompletten Erfassung müssen die meisten Objekte von mehreren Richtungen aufgenommen werden. Um ein komplettes 3D-Modell zu erhalten, müssen die Einzelaufnahmen in ein gemeinsames Koordinatensystem überführt werden.
Bei ausgeprägten Geometrien kann dies durch das grobe manuelle Setzen von drei Bezugspunkten in Überlappungsbereichen in der Software erfolgen. Ein Fine-Alignment berechnet dann über ein Konturmatching die best-fit-position der Einzelscans. Schnell und ohne Vorbereitungen.

Bei einfachen und stetigen Geometrien finden Benutzer und Software nur schwer Anhaltspunkte für ein Konturmatching. Hier können Passmarken auf das Objekt aufgebracht werden, die automatisch von der Software erkannt werden. Mindes-tens drei korrespondierende Passmarken sind nötig, damit die Software die Einzelscans automatisch an die richtige Stelle einordnet.
Soll die Gesamtgenauigkeit für die Messung eines Bauteiles erhöht werden, können die Passpunkte zusammen mit einem Bildmassstab zuvor photogram-metrisch eingemessen werden. Hierfür kann z.B. das AICON DPA-Pro Studio Paket in die Standardsoftware integriert werden.
Der Messvorgang kann für wiederkehrende Bauteile auch automatisiert werden. Hier werden die bekannten Positionen der Roboterkoordinaten zum Zusammenfügen der Einzelscans verwendet.
Eine weitere Möglichkeit für das Zusammensetzten von Einzelaufnahmen bieten Tracking-Verfahren. Mittels Kamera und Referenzobjekten am Scanner kann so die Position des Scanners im Raum bestimmt werden und die Einzelaufnahmen zusammen gefügt werden.

So finden sich praktikable Lösungen auch für die Erfassung von Objekten mit komplizierten Geoemtrien.